Beispielkartenlayout
Satzaufbau
Man beginnt die Kartenlegung mit einer konkreten Frage „an die Karten“. Dabei ist der Satzaufbau der Frage entscheidend. Die Wörter der Frage entsprechen jeweils einer Karte bzw. werden die einzelnen Worte (und deren Bedeutung) des Fragesatztes durch eine Karte repräsentiert. Die erste Karte – die auch das Fragewort des Satzanfanges darstellt, repräsentiert dabei die „Einstellung“ des Fragenden. Die letzte Karte (und damit auch das letzte Wort des Fragesatzes), repräsentiert die endgültige Antwort auf die gesamte Frage.
Wenn beispielsweise eines der Wörter in der Frage, sagen wir das zweite Wort, „mein Mann“ ist, dann repräsentiert die zweite Karte im Satzaufbau die Einstellung des Mannes zu der Gesamt-Frage bzw. bezieht sich auf wörtlich ihn. Oder wenn beispielsweise das Wort „Arbeit“ in der Frage vorkommt, bezieht sich die Karte, die dieses Wort darstellt, auf Arbeit, deren Wesen oder vielleicht darauf, was sie – die Arbeit – für den Fragenden darstellt.
Schreibe die Wörter der Frage von oben nach unten in eine Spalte, sodass jedes Wort unter dem anderen steht.
Mische die Karten und ziehe zufällig so viele Karten wie die Frage Wörter enthält, sowie eine weitere Karte für die endgültige Antwort. Lege sie verdeckt (mit dem jeweils individuellen Kartenbild zum Tisch).
Drehe die Karten einzeln um und schreibe neben jedes Wort die Nummer der Karte, die im Kartenlayout dafür gezogen wurde, den Namen der Karte – und natürlich, ob sie aufrecht oder verkehrt herum liegt (siehe Beispieltabelle am Ende dieser Seite).
Schreibe die Interpretation (Bedeutung) aus dem Heft in dieselbe Zeile wie das Wort und die dazugehörige Karte, sodass du am Ende einen Text erhältst, den du vom Anfang bis zum Ende der Tabelle lesen kannst und der dir eine passende Antwort zur Frage liefert (siehe Tabelle am Ende der Layout-Demonstration).
Die Tabelle dient dem Leser als Hilfestellung, ist aber nicht zwingend erforderlich. Mit zunehmender Erfahrung verspürst du möglicherweise nicht mehr das Bedürfnis, sie zu verwenden. Dennoch ist dies eine empfehlenswerte Form der Dokumentation, wenn der „Leseverlauf“ festgehalten werden soll.
Nachfolgend sehen Sie ein Beispiel für den Satzaufbau der Frage:
Was ist\ für mich \wichtig,\ über den neuen Job\ zu wissen?